| Wie alles
begann?
In den Jahren 1974/1975
beschlossen die Musiker Matthias und Martin Regner, Andreas und Paul
Lehner, Alois Karner, Michael Ringbauer und Michael Sattler - unter der
Leitung von Hans Regner - eine Musikformation zu gründen. Die Tanzkapelle
Regner war geboren.
Dem Publikum sollte
Tanzmusik vom Feinsten geboten werden, und so beschloss man - bereits im
Juli 1975 - die Formation zu vergrößern und man konnte, mit dem jungen
Schlagzeuger Franz Brasch, einen äussert talentierten und ehrgeizigen
Musiker in der Tanzkapelle Regner begrüßen.
In dieser Besetzung folgten
viel Auftritte und die Kapelle wurde schnell über die Ortsgrenze hinaus
bekannt und beliebt.
1979 verließen Andreas und
Paul Lehner auf eigenen Wunsch die Tanzkapelle. Konrad Brasch, Josef Nolz
und Anton Strohmayer konnten als neue Mitglieder gewonnen werden und
verhalfen der Band zu noch mehr Vielfalt und Flexibilität. Und obwohl die
Band zum damaligen Zeitpunkt nicht als Verein gemeldet war, wurden in
ihren Reihen dennoch 11 Jungmusiker aufgenommen.
Neben den zahlreichen,
erfolgreichen Live-Auftritten wurden übrigens bereits in den Jahren 1979
bis 1985 vier Musikkassetten produziert.
Die Geburt der St.
Andräer Musikanten
Trotz der großen
Beliebtheit der Tanzkapelle Regner - oder vielleicht gerade deswegen -
wurde die Tanzkapelle Regner praktisch über Nacht zu den "St.
Andräer Musikanten".
Aber nicht nur die
wegweisende Änderung des Namens stand zu diesem Zeitpunkt auf dem
Programm. Mit dem neuen Namen verliesen die Musiker Alois Karner, Hans
Regner, Konrad Brasch und Michael Ringbauer die Formation, und die neuen
Musiker Franz Haas, Werner Haas, Gerhard Schmidt und Josef Muska verhalfen
zu neuem musikalischen Glanz.
In der Silvesternacht
1985/1986 übernahm Franz Brasch offiziell die Leitung der St. Andräer
Musikanten und am 25.01.1986 übergab Anton Strohmayer seinen
musikalischen Part an Manfred Haas, der dessen Platz mit unermüdlichen
Einsatz übernommen hat und die Band kreativ vorantrieb.
Im März 1988 produzierte
die Formation, unter dem Namen "St. Andräer Musikanten", ihre
erste Musikkassette und Josef Nolz schied im Herbst des gleichen Jahres
aus der Kapelle aus. Stefan Mädl tritt ein und verabschiedet sich aus
privaten Gründen jedoch im November 1989 bereits wieder von seiner Bühnenkarriere. Sein
Nachfolger Johann Haubenwallner musste sich aufgrund eines tragischen
Verkehrsunfalls - und somit aus gesundheitlichen Gründen - nur gut ein
Jahr später, von den St. Andräer Musikanten verabschieden. Sein Platz
konnte erst nach langem Suchen von Christian Seilerbeck ersetzt werden,
und die Musiker Franz Haas und Gerhard Schmidt schieden aus der Formation
aus.
Ihren Platz nahmen der
äusserst musikalische und talentierte Reinhard Haas und der bereits
bühnenerfahrene Konrad Brasch ein. Die Beiden füllten so die Lücke perfekt.
Josef Muska verließ ebenfalls die Gruppe. Für ihn kam damals ein
blutjunger "Apetloner" - Markus Pingitzer - zu den St. Andräer
Musikanten. Er übernahm - als vorzeige Schlagzeuger - den Rhythmuspart der
Band.
1995 übergab Franz Brasch
die Leitung der Kapelle an Christian Seilerbeck und zog sich damit vom
aktiven Bühnenleben zurück, für ihn kam Markus Wappel in die Band.
1996 bekamen die St.
Andräer Musikanten die Erlaubnis, das "alte Polizeihaus" als
Proberäumlichkeit zu nutzen. Bis zum Herbst 2000 wurde hier professionell
an den Konzertprogrammen geprobt und gearbeitet.
1997 produzierte die Band
aus dem Nordburgenland bei der oberösterreichischen Plattenfirma Ritt
Sound einen weiteren Tonträger.
PANNONIA FEUER - eine
Marke - entsteht
Nachdem das Auftreten, wie
auch das Bühnenprogramm immer moderner und abwechslungsreicher geworden
ist, entschließt sich die Formation 1998 den Bandnamen erneut zu
wechseln. Das feurige Temperament und die Leidenschaft, die die
Vollblutmusiker mit ihrer Musik transportieren, soll sich auch im Namen
der Band wiederspiegeln. PANNONIA FEUER war geboren.
1998 gab es noch einen
weiteren wichtigen und zukunftsweisenden Schritt:
Die damaligen Musiker beschlossen, ihr altes Equipment zu verkaufen und
schafften eine neue Tonanlage an, mit der auch größere Fest beschallt
werden konnte. Auch die "Bühnen-Optik" wurde mit einer
neuen, hinreissenden Licht-Show aufgepeppt.
2001 wurde, nach langem
Suchen, ein neuer Proberaum gefunden. Das "alte
Gemeindekühlhaus" in der Wiener Strasse wurde in Eigenregie
renoviert und neu eingerichtet. Eine personelle und mit Sicherheit
zukunftsweisende Änderung fand in bei den St. Andräer Musikanten statt:
Bandleader Christian Seilerbeck stieg aus der Gruppe aus und übergab -
eine weise Entscheidung - sein
Amt an Manfred Haas, der auch heute noch die Geschicke der Band mit sehr
viel Einfühlungsvermögen und der nötigen Portion Konsequenz
leitet.
So wie sich in diesem Jahr
das Aufgabengebiet von Manfred Haas in der Formation änderte, gab es auch
an den Tasteninstrumenten einen Wechsel: Thomas Mollner, ein junger und
begnadeter Meister auf den Keyboards, konnte nach langen Gesprächen und
einem Vorspielen für PANNONIA FEUER gewonnen werden.
Von nun an, ging es auch
ausserhalb des Seewinkel steil bergauf, die ersten gefeierten Engagments
im Ausland folgten.
Das Jahr 2002 war eine Art
"erster großer Meilenstein" in der Karriere der sieben - mittlerweile
fix formierten - Musiker. Durch Zufall wurde der Kontakt zu einem
Musikproduzent in Salzburg, der für namhafte Größen im
Schlagergeschäft tätig ist, geknüfft.
2003 entsteht unter dessen
Anleitung, im Tonstudio im Salzburg, das Erfolgsalbum "Highway des
Lebens", ebenfalls wird in diesem Jahr eine exklusive Zusammenarbeit
mit der Firma Perfect Promotion fixiert. Trotz des großen,, bevorstehenden
Erfolges beschließt zum damaligen Zeitpunkt Markus Wappel PANNONIA FEUER
in Freundschaft zu verlassen. Nach zahlreichen und langen Besprechungen mit dem Promoter
Gerry Seebacher beschloss man, die Formation komplett neu zu
strukturieren. Nach aufwendigen Probenarbeiten und unzähligen Stunden im
Probelokal stand fest: Der Qualitätstandart der Formation konnte auch mit
"nur" sechs Musikern gehalten werden. Von diesem Zeitpunkt an
bestand PANNONIA FEUER aus:
Manfred, Werner und
Reinhard Haas, Markus Pingitzer, Thomas Mollner und Konrad Brasch.
2004 machte PANNONIA FEUER,
unter Mithilfe der Promotionagentur, Nägel mit Köpfen und brach mit ihrem
Album "Highway des Lebens" zu einer großangelegten
Promotiontour durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol
auf. Ebenfalls folgten in diesem Jahr die ersten Auftritte beim Fernsehen.
PANNONIA FEUER präsentierte ihre Songs in der Zwischenzeit z.B. beim
"Musikkarussell" von BTV, bei der "Barbara Karlich
Show" im ORF, bei "A Musi und a Gaudi" auf TW1, bei
"Aber bitte mit Schlager" auf Neun Live und vielen mehr.
Auch bei den Liveauftritten
konnten die Formation immer mehr überzeugen und die Anzahl der Fans, die
PANNONIA FEUER immer öfter und immer wieder zu den Auftritten begleiteten,
stieg rapide an und so wurde 2004 der erste eigene Fanclub gebründet.
Frau Karin Reichard übernahm die Leitung des Clubs und ist diesem bis
heute auch treu geblieben.
Im Sommer 2005 wurde dann
gemeinsam mit Freundin und Kollegin Nina Stern die Idee geboren, eigene
Weihnachtskonzerte zu präsentieren. Was an Weihnachten 2005 als Versuch
begann, ist mittlerweile zu einem fixen Programmpunkt in der Advents- und
Vorweihnachtszeit geworden. In einem 2,5 stündigen Programm wird dem
Zuschauer eine abwechslungsreiche Show mit viel Humor, unterhaltsamen und
charmenten Doppelmoderationen von Nina Stern und Manfred Haas, lustigen
und besinnlichen Geschichen und einer fantastischen Lichtshow geboten.
Nicht zu vergessen, die mit viel Liebe und Hingabe selbst entworfene und
gestaltete Bühnendekoration, die den Zuschauer in ein romantisches
Weihnachtsdort entführt. Romantische Schlager und bekannte
Weihnachtsmelodien runden einen tollen vorweihnachtlichen
Familiennachmittag bzw. -abend ab.
Es ergab sich dann fast wie
von selbst, dass genau das gleiche Ensemble im Frühjahr 2005 und 2006 von
diversen Veranstaltern und Gemeinden zu Muttertagskonzerten verpflichtet
wurde. Auch hier wurde und wird dem Publikum - und vor allem den Müttern
- in Zukunft unvergessliche 2,5 Stunden geboten.
2006 ein weiterer
Karriereschritt im Rundfunk. Der eigens für PANNONIA FEUER von Herbert
Hirschler und Ernst J. Schmidlechner geschriebene Song "Route
66" entstand unter der Leitung von Starproduzent Christian Zierhofer,
in dessen Studio Stella Musica, in Wiener Neustadt. Tolle
Hitparadenplatzierungen, Einladungen zu Funk und TV und gefeierte
Liveauftritte waren die Folge.
Ende 2006 standen den
Musiker von PANNONIA FEUER mit Sicherheit die schwersten Stunden in
ihrer Karriere bevor. Konrad Brasch, der Leadsänger und einer der
Gitarristen der Gruppe, gab nach mehr als 25 Jahren sein Ausscheiden aus
der Gruppe bekannt. Nach langem Suchen und vielen Gesprächen mit sich Musikern, die sich vorstellten, die Nachfolge von Konrad Brasch
anzutreten, kam die Formation zum Entschluss, den so erfolgreich
begonnenen Weg, zu fünft weiter zu gehen. PANNONIA FEUER suchte nicht nur
einen Musiker, der die musikalischen Aufgaben von Konrad Brasch genauso
gut übernehmen konnte, sondern eher auch einen so guten Kumpel und
Freund, wie es Konnie all die Jahre über war.
Wieder standen unzählige
Probestunden bevor, Aufgaben mussten neu verteilt werden. Im Rahmen der
Weihnachtskonzerte 2006 - ebenfalls gemeinsam mit Nina Stern -
präsentierte sich die Band erstmals zu fünft und überzeugte auch den
letzten Kritiker restlos.
Am Ende des gefeierten
Konzertes in ihrem Heimatort St. Andrä am Zicksee am 16.12.2006 wurde
Konrad Brasch offiziell von der Band, unter tosendem Applaus, verabschiedet.
Gemeinsam erklangen noch einmal die beiden Erfolgstitel "Dafür sind
Freunde da" und "Route 66". Kein Wunder, dass es die Gäste
im ausverkauften Saal nicht mehr auf ihren Sitzen hielt, Alle wollten -
zum Ende seiner Musikerlaufbahn - "ihren" Konnie noch einmal
live hören, zündeten ihm zu ehren Wunderkerzen an und ehren ihn mit
Standing-Ovationen.. Kein Wunder, dass
nicht nur die Musiker der Band Tränen vergossen, sondern diese rührende
Stimmung auch auf die Gäste übersprang.
Nach vielen Auf und Ab´s,
nach unzähligen Höhen und Tiefen und so manchem Musikerwechsel, stand
nun die endgültige Formation von PANNONIA FEUER fest:
Manfred, Werner und
Reinhard Haas, Markus Pingitzer und Thomas Mollner machten sich auf die
Show-Welt zu erobern und den so erfolgreichen Weg beständig weiter zu
gehen. Getreu dem Leitspruch: "Alle für Einen, Einer für Alle"
- PANNONAI FEUER fünf Freunde und musikalische Musketiere, die gemeinsam
durch dick und dünn und somit auf zu neuen Ufern gehen, denn:
Manfred musste als gelernter
Tubist auf die Posauen
umlernen, Reinhard nahm zusätzlich zu seiner Posauen die Trompete in die Hand, und
Markus - bisher "nur" am Schlagzeug - musste nun bei den Böhmischen Stücken die erste
Stimme singen. Obwohl es den fünf sympathischen Musikern am Anfang etwas
schwer viel, den bisherigen Part von Konnie, unter sich bestmöglich
aufzuteilen, überzeugte Pannonia Feuer spätestens bei den darauf folgenden
Weihnachtskonzerten 2006 in Neudorf, St. Andrä und Mischendorf,
wiederum gemeinsam mit Nina Stern.
Das die
Nervosität bei den Jungs - rund um Bandleader Manfred Haas - vor allem
beim Weihnachtskonzert in St. Andrä, der
Heimatgemeinde von Pannonia Feuer, groß war, muss an dieser Stelle sicher
nicht extra hervorgehoben werden, denn: Es galt viele Kritiker davon zu überzeugt, das es die fünf Musiker auch ohne Ihren langjährigen
Frontmann Konnie schaffen "nur" zu fünft, ihr Publikum zu begeistern. Am Ende des Konzertes
- nicht nur große Erleichterung und Begeisterung unter den Musikern von
Pannonia Feuer - sondern auch unter den Freunden und Fans der
ausverkauften Veranstaltung. Das Publikum honorierte die Leistung und das
gelungene Konzert mit Standing Ovationen.
Wer
Pannonia Feuer kennt weiss jedoch mehr als zu gut, dass sich die Jungs an
diesem Nachmittag sicher nicht nur auf "ihren" Lorbeeren
ausruhen wollten, sondern es ihnen auch ein Bedürfnis war, ihren
langjährigen Freund und Wegbegleiter in der Öffentlichkeit zu verabschieden.
Bandleader Manfred Haas - in diesem Moment sichtlich zu Tränen gerührt -
fand die passenden Worte und überreichte Konrad
Brasch die schönsten Schnappschüsse seiner Karriere. Das Publikum war
längst von ihren Sitzen aufgestanden und hatte Wunderkerzen angezündet
und wollte nochmals "ihren" Konni hören. Die wohl schönste
Zugabe aller "Pannonia Feuer Zeiten", die so manchem auf ewig in
Erinnerung bleiben wird: Pannonia Feuer spielte, und Konnie sang
zum letzten Mal "Route 66" und "Dafür sind Freunde
da".
Auch das Jahr
2007 brachte wieder viel Neues für Pannonia Feuer. U.a. wurde ein neuer Titel bei Stella Musica
produziert. Mit ,,frei sein``
versuchte man an die erfolgreichen Radio-Titel anzuschließen und ein
größer Pannonia Feuer Wunsch ging im September diesen Jahres in
Erfüllung: Gemeinsam mit dem Fanclub und dem Management Perfect
Promotion wagte man es, ein großes Festzelt aufzustellen und ein eigenes
"Original Bayerisches Oktoberfest" zu veranstalten. Das
natürlich Original Bayerisch
dekorierte und beheizte Festzelt lockte viele Besucher in die
Heimatgemeinde von Pannonia Feuer und so feierten über 1000 Gäste mit
den stolzen Hausherren und Freundin und Kollegin Nina Stern, die als Gast Star auftrat.
2008 führte Pannonia Feuer erneut kreuz und quer durch das Burgenland,
Niederösterreich und Wien, weitere Gastspiele in Deutschland wurden
absolviert.
Anfang
2009 wurde die Fanclub Leitung neu gewählt. Karin Reichhard
verabschiedete sich in Freundschaut und übergab den Vorsitz Caroline Schönland. Unter der neuen Führung
veranstaltete Pannonia Feuer - in der Zwischenzeit - zum dritten Mal das Bayerische Oktoberfest,
welches auch 2009 Jahr ein voller Erfolg war. Dank der vielen
freiwilligen Helfer und der vielen Gäste aus nah und fern mit Sicherheit
DAS Highlight des Veranstaltungsjahres. Anfang des Jahres wurde die Single ,,Frag Dein Herz nach dem Weg``
veröffentlicht, dieser Titel wurde erstmals bei Christian Maier
aufgenommen, der sehr viel für namhafte Interpreten, tätig ist und
vielen sicher von den Produktionen der "Paldauer" ein Begriff
ist. Ende des Jahres und passend zur stillen Zeit erscheint das erste
eigene Weihnachtsalbum von Pannonia Feuer mit dem Titel "Weihnacht
ist die Zeit". Ein Adventfenster vor dem Probenlokal mit
Grippenausstellung bot den passenden Rahmen zur Präsentation des neuen
Produktes, auf dem übrigens nicht nur traditionelle Weihnachtslieder,
sondern auch eigenen weihnachtliche Titel zu finden sind.
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